Feste Einstellung

Ein Arbeitsvertrag ist eine rechtliche Handlung. Sie bezeichnet  eine  freie ungezwungene übereinstimmige Willenserklärung des Arbeitnehmers und Arbeitgebers. Der Arbeitnehmer verpfichtet sich eine bestimmte Art von Arbeit zugunsten des Arbeitgebers in einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort zu leisten, und der Arbeitgeber verpfichtet sich gegenüber dem Arbeitnehmer zur Zahlung des vereinbarten Lohnes  für die geleistete Arbeit.

Der Prozess der Arbeitsuche kann schwierig, mühsam  und oft lang werden. Darum auch teilt unsere Firma jedem potentiellen Arbeitskandidaten einen persönlichen Konsultanten zu, der sich bemüht  die Qualifikationen, Fertigkeiten und Erwartungen des Kanddaten bestens zu erforschen und kennenzulernen. Dank dessen, sowie Nutzung unseres Erfahrungspotentials und der Marktkenntnis helfen wir und unterstützen unsere Kandidaten auf dem Wege zum Arbeitsmarkt am effektivsten.

Arbeitsvertrag

Jeder Arbeitsvertrag soll in der Schriftform mit einer detalierten Beschreibung der Arbeitsart und der Arbeitsbedingungen abgeschlossen werden.

Insbesondere jeder Arbeitsvertrag soll beinhalten:

  • Art der Arbeit
  • Ort der Ausübung der Arbeit
  • Beginn der Arbeit
  • Arbeitsgerechte Vergütung


Vor der Abschließung eines Arbeitsvertrages ist der Arbeitgeber verpflichtet den künftigen Arbeitnehmer  zu notwendiger ärztlichen Untersuchungen zur Arbeitsaufnahme unentgeltlich zu schicken. Die Untersuchungen haben festzustellen, ob der Kandidat fähig ist die künftige Arbeit unter bestimmten Umständet auszuüben.

Gesetzt den Fall, der Arbeitsvertrag wurde nicht schriftlich abgeschlossen, so ist der Arbeitgeber verpflichtet unverzüglich, jedoch nicht später als 7 Tage ab Datum der Arbeitsaufnahme,  dem Arbeitgeber die Art der auszuübenden Arbeit und derer Bedingungen   schriftlich zu bestätigen.

Die  Abschließung eines  Arbeitsverhältnisses beginnt mit dem im Arbeitsvertrag festgelegten Datum des Arbeitsbeginns. Hat der Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Termin des Arbeitsbeginns im Arbeitsvertrag nicht genannt, so gilt das Datum der Vertragschließung als Datum des Arbeitsbeginns.

Bei Abschließung des Arbeitvertags für Arbeit, ähnlich wie bei Anschließung anderweitiger Zivilverträge, gilt die allgemeine Freiheit der Vertragsabschließung. Der Umfang der allgemeinen Freiheit der Vertragsabchließung wird jedoch duch den erklärten Wille des Staates erheblich beschränkt. Die vertraglichen Parteien bei Verfassung des Inhalts des Vertrags für Arbeit legen insbesondere die Form des Vertages, Art der Arbeit, Ort der Ausübung der Arbeit, Beginn der Arbeit und Vergütung fest. Die beiden Parteien können frei entscheiden, ob jener Vertrag mit einer Probezeitklausel   versehen wird. Bei der Schließung eines Probevertrages auf eine bestimmte Zeit länger als 6 Monate sollen die beiden Parteien entscheiden, ob sie eine fröhere Kündigung des Arbeisverhältnisses vor dem Ablauf der vertraglichen 6 Monate mit Vorbehalt einer 2 wöchigen Kündigungsfrist zulassen. Anderweitige vertragliche Bestimmungen sind grunsätzlich ausgeschlossen und unwirksam, es sei denn sie sind vorteilhafter für den Arbeitgeber als die Vorschriften des Zivilrechts.

In dem Arbeitsrecht unterscheidet man unbefristete Verträge und sie werden für eine unbestimmte Zeit abgeschlossen, sowie befristete, zeitbeschränkte, die aufgrund Erklärung eines  übereinstimmenden Willes der beiden Vertragspartner, oder aus Wirkungskraft des Gesetzes mit  Ablauf der festgelegter Frist  das Arbeitsverhältnis enden.

Das Arbeitsgesetz unterscheidet vier Formen der Vertragsabchliessung für Arbeit:

  • Arbeitsvertrag für  Probezeit,
  • Arbeitsvertrag für bestimmte Zeit,
  • Arbeitsvertrag für Zeit der Ausführung einer bestimmten Aufgabe
  • Arbeitsvertrag für unbestimmte Zeit


Verträge die in Punkten 1-3 erwähnt wurden, sind zeitbeschränkt

Arten der Arbeitsverträge


Eine Abschließung eines bestimmten Vertrags um Arbeit häng grundsätzlich von dem Wille der beiden Vertragspartner ab, die gemeinsam die Art der auszuübenden Arbeit bestimmen wollen. Über die Art des Vertrags entscheidet nicht nur der Namen (der Titel) des Vertrages – sondern vor allem der Inhalt des Vertrages ist auschlaggebend. Sofern der Titel des Vertrages nicht eindeutig auf die Art der Arbeit hinweist, und aus dem Inhalt  des Vertrages dies auch nicht klar hervorgeht, dass ein Vertrag für bestimmte Zeit abgeschlossen wurde, so gilt der Vertrag als für unbestimmte Zeit abgeschlossen.

Im Allgemeinen der Arbeitsvertrag ist ein privat und - personenrechtlich gegenseitiger Austauschvertrag, durch den sich der Arbeitnehmer zur Leistung von Arbeit im Dienst des Arbeitgebers und der Arbeitgeber zur Zahlung einer Vergütung verpflichtet.

Alle oben genannte Verträge sind auf ein anderes  Ziel orientiert, oder unterscheiden sich durch Ihre Dauer.

Vertrag auf Probezeit

Der Vertrag auf Probezeit kann jedem anderen Arbeitsvertrag vorangestellt werden, darum
besteht im Bereich der Vertragschliessung auf Probezeit eine besondere Freiwilligkeit der beiden Vertragspartner. In der Praxis wird diese Art des Vertrags sehr häufig angewandt.

Der Vertrag auf Probezeit unterscheidet sich von den übrigen zeitbeschränten Verträgen grungsätzlich auf das Ziel, welchem er dient. Er dient vor allem dem Ziel, dem Arbeitgeber die Brauchbarkeit des Arbeitnehmers für den Betrieb überprüfen zu lassen, und dem Arbeitnehmer dagegen ermöglicht die Umstände der Arbeit kennen zu lernen, kurzum ein gegenseitiges Kennenlernen in einem gemeinsamen Arbeitsverhältnis.  Eine rationelle Beschäftigung der Arbeiter hat eben eine wichtige Bedeutung aus der Sicht des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers. Es geht darum; einerseits der Arbeitgeber kann die Talente, Begabungen und Fertigkeiten des Arbeitnehmers kennenlernen und im Bezug auf dessen Arbeit die  Brauchbarkeit des Arbeiters im Betrieb einschätzen, anderseits damit der Arbeitnehmer das Arbeitsumfeld, sein Aufgabenbereich und die Spezifik  der Arbeit kennenlernt, für derer Ausübung er sich gestellt hat.

Die Probezet darf nicht über 3 Monate hinauslaufen.  Es ist nicht gestattet die o.g. Vertragsformen für eine längere Zeit abzuschliessen. Man darf sie  weder verlängen noch wiederholen. Die Probezeit kann aber gekürzt werden. Vertragliche Vereinbarungen, die eine längere Probezeit voraussetzen sind unwirksam.  Folglich ist anzunehmen, wenn der Arbeitgeber  einen Vertrag auf Probezeit abgeschlossen hat, und der Vertrag  4 Monate lang dauert, so nach Verlauf von 3 Monaten (wenn der Arbeitnehmer ununterbrochen Arbeit geleistet hat) gilt der Vertrag als wäre er für unbestimmte Zeit abgeschlossen worden.

Die Probezeit beginnt mit dem im Vertrag erwähnten Zeitpunkt, und gilt als Tag des Arbeitsbeginns. Sofern dieser Zeitpunkt im Vertrag nicht definiert wurde, so gilt für den Tag des Arbeitsbeginns das Datum der Vertragsunterzeichnung. Der Probevertrag endet automatisch mit Ablauf der gesetzten Frist, sofern er vorher nicht gekündigt, verletzt, oder in  gegenseitigem  Einverhnehmen asugesprochen wurde, oder löscht selbst nicht aus.

Sollten die beiden Vertragspartner die Beschäftigung fortsetzen, so sollten sie ein Arbeitsvertrag in einer der o.g. Formen abschliessen.

Vertrag für bestimmte Zeit

Der für eine bestimmte Dauer abgeschlossene Arbeitsvertrag setzt notwendigerweise voraus, daß vertraglich ein Ende vorgesehen ist. Es kann sich dabei um einen bestimmten Tag handeln oder um ein Ereignis, das an einem  bestimmten Tag eintrifft. Nach Beendigung des Vertrages sind beide Parteien von ihren vertraglichen Verpflichtungen befreit, es sei denn sie würden den Vertrag stillschweigend verlängern.

Der Arbeitsvertrag für eine bestimmte Zeit muß schriftlich abgeschlossen werden und spätenstens bei Arbeitsbeginn des Arbeitnehmers gegenzeichnet werden.

In Ermangelung eines Schriftstücks ist der Vertrag zwar nicht nichtig, aber ist dann denn Bestimmungen des Vertrages auf unbestimmte Zeit unterworfen.

Im Prinzip erlaubt  es das Gesetz nicht, mehrere sich folgende Arbeitsverträge für eine bestimmte Zeit anzuschliessen.

Die  Verträge  für bestimmte Zeit und für Zeit der Ausführung einer bestimmten und klar definierten Aufgabe gelten als zeitbeschränkt und unterscheiden sich voneinander grundsätzlich nur durch Art der Festlegung des Enddatums des Vertrages. Es handelt sich um einen Arbeitsvertrag, bei dessen Einstellung dem Arbeitnehmer mit ziemlicher Exaktheit bekannt ist, welche Arbeit der Vertrag umfasst und wieviel Zeit diese Arbeit in Anspruch nehmen wird.

Dieser Vertrag muss, um gültig zu sein, schriftlich verfasst werden, genau wie beim Vertrag für eine bestimmte Zeit. Die gleichen Regeln sind auch hier anwendbar.

Das Enddatum des Vertrags für bestimmte Zeit wird meistens durch  eine  unmittelbare Nennung eines konkreten Datums definiert. Es kann aber auch unmittelbar durch  Nennung  eines bestimmten Ereignisses oder bestimmter Umstände, die die beiden Partner vorsehen, definiert werden (z.B. im Falle der Theaterkünstler das Endatum kann die Beendigung der Aufführung eines Theatersstückes werden).

Die Freiheit der Schliessung  der Verträge für bestimmte Zeit unteliegt jedoch einigen Einschränkungen. Seit den 2 Juni 1996  gilt die Regelung  der Limitierung der nacheinander folgenden Verträge für bestimmte Zeit, die durch den selben Arbeitgeber mit dem selben Arbeitnehmer abgeschlossen werden.  Gemäß des Arbeitsgesetzes „Schliessung der nacheinader folgenden Verträge für bestimmte Zeit „ sind  in den rechtlichen Folgen mit den  der Abschliessung des Vertrags für unbestimmte Zeit gleichgeltend, wenn die beiden Vertragspartner zuvor schon zweimal den Vertrag für bestimmte Zeit abgeschlossen hatten, und zwischen der beiden nacheinander folgenden Beschäftigungsfristen keine längere Beschäfrigungspause als einen Monat lag.

Eine Neufassung der Gesetze in diesem Bereich diente dem Zwecke des Schutzes der Arbeiterrechte. Bis zu dieser Zeit die Arbeitgeber nutzten die Möglichkeit dieser Art der Vertragsschliessung und ließen strafflos mehrere zeitbeschränke und nacheinanderfolgende Verträge abschließen, obwohl aus den Umständen der Vertragschliessung eindeutig hervorging, daß die Wahl dieser Form der nur dazu  diente, die Regelung der Kündigung der Verträge auf bestimmte Zeit geschickt umzugehen. Die Ersetzung des Vertrags für unbestimmte Zeit   durch Verträge für bestimmte Zeit hielt den Arbeitnehmer in Angst um sein Arbeitsplatz.

Das Arbeitsgesetz sieht keine erhebliche Beschränkungen der Dauer der Verträge für bestimmte Zeit vor. Jedoch die Abschliessung des Vertrags für eine längere Zeit als z.B. 10 – 15 Monate,  kann als widrig mit den allgemeinen sozialen Regel des friedlichen Miteinaderlebens beurteilt werden. Solche vertragliche Regelungen, die  einen Vertrag  für unbestimmte Zeit definieren, sind ungültig. 

Vertrag für Zeit der Ausführung einer bestimmten Aufgabe


Der Vertrag für Zeit der Ausführung einer bestimmten Aufgabe ist eine Art eines zeitbeschränkten Arbeitvertrages. 

Der Vertrag wird abeschlossen zwecks Ausführung einer bestimmten Aufgabe in einem bestimmten Zeitraum. Dies kann eine Aulegung und Realisierung eines Projekts sein, eine Bilanzanfertigung usw. Der Tag der Beendigung des Arbeitsverhältnisses hängt  in diesem Vertrag von einem künftigen Geschehen ab, folglich einer  Ausführung einer auferlegten Aufgabe. 

Verträge für Zeit der Ausführung einer bestimmten Aufgabe kommen zustande, wenn die beiden Vertragsparteien übereinstimmig die Art der auszuführenden Arbeit gemeinsam bestimmen, und beschliessen, daß der abzuschliessene Vertrag genau für Zeit und Zweck der Ausführung dieser konkreten Arbeit  dient.

Die Verträge für Zeit der Ausführung einer konkreten Aufgabe sind gesetzlich geregelt ähnlich wie Verträge für bestimmte Zeit. Der Unterschied beruht jeodch darauf, daß diese Veträge unkündbar sind, dh. von keiner der beiden Vertragspartnern gekündigt werden dürfen. Verträge dieser Art enden praktisch mit dem Tag der entgültigen Ausführung einer bestimmten Aufgabe.  Sie dürfen aber vorzeitig aufgelößt werden, ähnlich wie Verträge für bestimmte Zeit ohne Kündigungsfrist, oder Erlöschung aufgrund der allgemienen Vertragsbestimmungen, wenn die auferlegte Arbeit vorzeitig verrichtet wurde.

Vertrag für unbestimmte Zeit

Im allgemeinen bei dem Abschluss eines unbefristeten Arbeitsvertrages ist es üblich, eine Probezeit zu setzen, die dazu dient, das Zusammenspiel zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu erproben. Entspricht der neue Mitarbeiter nicht den Vorstellungen der Firma, kann er ohne Probleme in der Testphase gekündigt werden.

Der Vertrag für unbestimmte Zeit ist ein zeitlich unbeschränkter Vertrag, in dem beide Parteien keinen Endtermin des Vertags definieren. Es heißt also, es handelt sich um einen Vertrag für den vertraglich kein Ende vorgesehen wurde und besteht, sobald sich die beiden Parteien über die wesentlichen Elemente des Vertages einig sind d.h. über die Art der verrichtenden Arbeit un die Entlohnung. Es ist die vorteilhafste Art aller Verträge, gibt dem Arbeiter einen weitgehenden Schutz und legt das Forbestehens des Arbeitverhältnisses fest. 

Der Vertrag auf unbestimmte Zeit kann durch den Arbeitgeber nur aus einem außerordentlichem Grund ausgesprochen werden, wenn aber der Arbeitgeber durch Gewerkschaften verteten wird, kann das Arbeitsverhältnis nur nach der Absprache mit den Gewerkschaften ausgesprochen werden.

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